Goldschmiede

 
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aus alt wird neu

Goldene Zeiten

Bevor Gold- oder Silbermünzen oder kaputter Schmuck oder solcher, der vererbt wurde und längst unmodern ist, ein tristes Dasein in der Schmuckschatulle führen, bringen Sie diese Schätze lieber zu uns. Sie bekommen dafür Bares oder ein neues Schmuckstück.


Der Altgold-Ankauf gehört zu unserem Service.


Basis für die Wertberechnung ist immer der Feingoldgehalt beziehungsweise die Goldlegierung zum jeweiligen Tageskurs.


In Deutschland sind folgende Goldlegierungen gängig:

333er Gold auch (8 Karat), 585er Gold (14 Karat), 750er Gold (18 Karat) und 
auch 999er Gold (24 Karat). 999er Gold ist das reinste Gold und dementsprechend am wertvollsten.

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Jedes Gramm zählt

Wir nehmen uns Zeit und bewerten Ihre Preziosen grammgenau und nachvollziehbar.


Als Diamantgutachter und Farbedelsteinexperte weiß Lutz Reuer dabei auch um die möglichen Werte von Diamanten, Perlen und Farbedelsteinen, die im Schmuckstück verarbeitet sind.


Der ermittelte Betrag kann bar ausgezahlt werden oder der Schmuck beziehungsweise die Münzen werden eingeschmolzen und aus dem gewonnenen Edelmetall wird in unserem Atelier ein neues Schmuckstück für Sie kreiert.


Gerade letzteres machte schon zahlreiche Kunden glücklich, denn häufig sind es besondere Emotionen, die Sie mit einem alten Schmuckstück verbinden. Wenn er ein neues Gewand bekommt, wird er wieder täglich zu Ihrem strahlenden und schmucken Begleiter.

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Wertgutachten

Lutz Reuer erstellt mit seiner Expertise als Diamant- und Edelsteingutachter für Ihre Schmückstücke und Uhren Wertgutachten für die Versicherung.

 
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Diamanten

Ein einziger Lichtstrahl genügt, und das Feuer im Innern des Diamanten entfacht. Menschen lieben und begehren dieses Wunder der Natur, kein Diamant ist wie der andere, jeder ist einzigartig und unverwechselbar.


Funkelnd wie Sterne am dunklen Firmament lodert in ihnen das Feuer aus dem Inneren der Erde. Seit Jahrhunderten verzaubern Diamanten die Menschen mit ihrer Brillanz, ihrem Funkeln und ihrer Schönheit. Und obwohl diese Schönheit natürlich auch im Auge des Betrachters liegt, gibt es objektive Qualitätskriterien, die Ihnen beim Kauf eines Diamanten helfen und die bei der fachgerechten Begutachtung durch den Fachmann beurteilt werden.


Der Wert eines Diamanten wird bestimmt durch die sogenannten vier C:


Carat, Cut, Color und Clarity. Dazu kommt mit Confidence ein fünftes C, das immer mehr an Bedeutung gewinnt.


» Laden Sie hier unseren Guide herunter.

Schliff

Cut

Es liegt in der Hand des Menschen, das innere Feuer der Diamanten zu entfachen.

Denn erst der wohl proportionierte Schliff verleiht ihm sein unverwechselbares Leuchten.

Ein guter Schliff reflektiert das Licht durch die richtigen Proportionen und die Anordnung der Facetten. Dabei ist es wichtig, den technischen Vorgang des Schleifens von der Form des Steins zu unterscheiden. Letztere unterliegt dem persönlichen Geschmack.

Ein beliebter Schliff ist der runde Brillant-Schliff, aber auch der Smaragd-, Tropfen-, Princess-, Herz- und Marquise-Schliff werden häufig eingesetzt. 

Farbe

Color

Diamanten werden in beinahe allen Farben des Regenbogens gefördert. Am bekanntesten ist der Diamant als farbloser Edelstein, der das Licht wie ein Prisma bricht. Diese Idealform eines Kristalls ist jedoch äußerst selten. Die Internationale Vereinigung Schmuck, Silberwaren, Diamanten, Perlen und Steine, kurz CIBJO, unterscheidet die Transparenz von Diamanten mithilfe einer Skala von "Hochfeines Weiß +" bis "Getönt 1- 4". Außerhalb 
Europas sind auch Bezeichnungen von D bis Z nach der Einteilung des Gemmologischen

Instituts von Amerika (GIA) üblich.

Reinheit

Clarity

Als "Fingerabdrücke der Natur" bezeichnet man die inneren Merkmale, bei denen es sich auch um kleine Einschlüsse handeln kann. Von ihnen hängt die Reinheit eines Diamanten und damit ein weiteres Qualitätsmerkmal ab. Häufig sind sie erst in vielfacher Vergrößerung unter einem Mikroskop sichtbar. Auch die Reinheit unterteilt sich in verschiedene Grade und beeinflusst den Wert des Diamanten. Je reiner ein Diamant ist, desto seltener ist er zu finden.

Karat

Carat

Natürlich sind auch das Gewicht und die Größe eines Diamanten bei der Bewertung sehr wichtig. Das Gewicht wird in Karat gemessen und leitet sich aus der griechischen Bezeichnung für die Samen des Johannisbrotbaums ("keration" = 0,197g) ab.


Ein Karat (englisch: Carat) entspricht 0,2 Gramm. Lange Zeit, bevor man sich international darauf verständigte, dass 0,2 g einem Karat entsprechen, existierten verschiedene Maßangaben.


Um Verwirrungen zu vermeiden und die Anwendbarkeit der Einheit Karat mittels einheitlicher Werte überall auf der Welt zu gewährleisten, wurde 1907 vom Comité International des Poids et Mesures (CIPM – Internationales Komitee für Maß und Gewicht) festgelegt, dass ein Karat weltweit 0,2 g entspricht. Das Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von einem halben Karat erreicht 50 Punkte und wiegt 0,1g.

 
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Vertrauen

CONFIDENCE

Einem Diamanten sieht man seine Herkunft nicht an: Wir schützen Sie vor bösen Überraschungen. Das fünfte C gewinnt angesichts der Diskussionen um Diamanten aus Konfliktgebieten, durch Bestrahlung gefärbte Steine und synthetisch hergestellte Edelsteine immer mehr an Bedeutung. 


Bei uns haben Sie die Sicherheit keine Konflikt- oder Blutdiamanten zu beziehen. Das Herkunftszertifikat nach dem Kimberley-Prozess der Vereinten Nationen dokumentiert den Weg jedes Diamanten von der Mine an. 


Der Erwerb eines Diamanten oder eines Diamantschmuckstücks ist immer Vertrauenssache. Als Basis eines guten Diamantkaufs ist die zuverlässige Ausbildung, Erfahrung und Reputation des Juweliers unerlässlich.


Wir kaufen auf dieser Grundlage für Sie die edlen Steine zwischenhandelsfrei direkt an den Börsen von Antwerpen und Tel Aviv ein. Nennen Sie uns Ihre Vorstellungen - dann machen wir uns für Sie auf die Suche nach einem passenden Stein zu einem guten Preis.


Als Diamantenspezialisten dürfen wir im Atelier Reuer jeden Tag funkelschöne Wünsche erfüllen: vom einzigartigen Antragsring bis zum brillantbesetzten Collier, vom Karäter als Wertanlage bis zur Umarbeitung von Schmuckstücken. Wir führen nur Diamantschmuck, der qualitativ wie handwerklich höchsten Ansprüchen genügt. Bei individuellen Anfertigungen geht es fast immer um große Emotionen. Von der ersten Ideenskizze über verfeinerte Entwürfe bis zur sorgfältigen Umsetzung in handwerklicher Perfektion – in den Händen unserer Goldschmiede wird Ihr Traum Wirklichkeit: kreativ, stilsicher und zeitlos.

 
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Farbsteine

Farbsteine wirken inspirierend und regen unsere Stimmung an. In vielen Kulturen werden ihnen sogar heilsame Kräfte und bestimmte Wirkungen zugesprochen. So steht etwa der goldgelbe Citrin für neue Ideen und Optimismus, der Topas steigert das Selbstvertrauen und sorgt für gute Laune, der Lapislazuli bringt demnach Heiterkeit und Gesundheit, der Opal soll die Treue stärken und der Amethyst seinem Träger beziehungsweise seiner Trägerin zu Ruhm und Klarheit verhelfen. 

Gerade auch die vielen Geschichten, die sich um die wertvollen Farbedelsteine ranken, machen sie noch begehrenswerter. So war zum Beispiel der Demantoid der Lieblingsstein des russischen Zaren. Der Edelstein wurde erst 1868 im Ural entdeckt und galt als so selten und außergewöhnlich, dass namhafte Juweliere, allen voran Fabergé, Tiffany und Cartier im regelrechten Wettstreit um die wenigen verfügbaren Demantoide standen:


So kaufte George Kunz, Einkäufer für Tiffany, alle Demantoide auf, die er bekommen konnte. Eine weitere Besonderheit von Farbedelsteinen sind die vielfältigen Möglichkeiten, sie per 
Schliff in Form zu bringen. Die Auswahl ist nahezu unendlich und reicht vom facettenlosen Cabochon über den Treppen-Schliff bis zu Fantasieformen.

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Diese Vielfältigkeit aber, sei es bei den Schliffen, den Formen wie auch bei den Farben, macht es gerade für Laien besonders schwierig, den genauen Wert eines Steins zu bestimmen. 
Lutz Reuer beurteilt die Qualität und damit den Wert der Edelsteine. Bewertungskriterien sind dabei Art, Form, Größe und Reinheit des Steins sowie vor allem Schnitttechnik und Schliffqualität.


Der Kauf von Farbedelsteinen ist ebenso eine Vertrauenssache wie der Kauf von Diamanten. seien.


Bei den Farbsteinen gibt es einige der Qualitätsmerkmale, die bei Diamanten gelten, nicht. Als Kunde können Sie auf unser Wissen und unsere Erfahrung vertrauen. Wir haben sehr gute Kontakte zu renommierten Edelsteinhändlern - wie zum Beispiel das traditionsreiche Familienunternehmen Groh-Pipp in Idar-Oberstein, von denen unter anderem Steine bezogen werden. Kommen Sie mit einem bestimmten Steinwunsch zu uns, ist dieser Stein zzeventuell gleich in unserem Lager oder er kann binnen weniger Tage bestellt werden.


Auf Ihren Wunsch stellen wir hauseigene Expertisen aus oder geben die Steine zur Begutachtung in ein international anerkanntes gemmologisches Labor.

 

Schätze, die das Meer uns schenkt

Perlen

"Wer Perlen finden will, muss bis zum Grund des Meeres tauchen“, dichtete der persische Mystiker Dschalal ad-Din ar-Rumi. Die Herkunft aus dem Dunkeln ist Teil der geheimnisvollen Anziehungskraft der Perlen. Sie wecken Sehnsüchte, gerade weil sie in den Tiefen des Ozeans ruhen und das Versprechen vollkommener Schönheit in sich bergen.


Jedem Taucher gleicht der Fund einer Perle, dem eines wertvollen Schatzes. Denn tatsächlich enthält nur jede 3000. Muschel, für die man bis zum Meeresgrund abtauchen muss, eine dieser Naturschönheiten.

Phänomene der Natur

Diese Seltenheit, aber vor allem auch die nahezu perfekte Schönheit des Runden weckt stets Begehrlichkeit - und dies bereits seit vielen hundert, ja sogar gut tausend Jahren.

So schätzte man bereits rund 960 nach Christus, zu Zeiten der Song-Dynastie im alten China, die besonderen Schätze des Meeres, Mit den sogenannten „Buddhaperlen" wurde eine Urform der Perlenzucht begründet. Dabei klebte man in die Innenseiten einer lebenden Muschel kleine Elfenbeinfiguren und reizte damit ihren Selbstheilungstrieb: Um ihr empfindliches Inneres zu schützen, überzog die Muschel den Fremdkörper mit Perlmutt - ein Naturphänomen. Apropos: Die Natur ist endlich, ihre Schätze sind begrenzt, und aufgrund der Begierde und der hohen Nachfrage kann der Wunsch der Menschen nach Perlen nicht mehr gedeckt werden, So ist es durchaus ein Glück, dass der Japaner Kokichi Mikimoto vor gut 100 Jahren ein Zuchtverfahren entwickelte, um Perlen auch künstlich heranzuziehen, Sein Trick war ebenso einfach wie genial: Der findige Asiate pflanzte einer Akoya-Muschel einen runden Perlkern und ein Stück perlmuttbildendes Gewebe ein. So konnte Schicht um Schicht die erste perfekt runde Perle entstehen, die von einer natürlich gewachsenen nicht mehr zu unterscheiden war. Nach einer verständlichen anfänglichen Skepsis ermöglichen Zuchtperlen es heute, den Bedarf an diesen begehrten Meersschönheiten auszugleichen.

Unendliche Vielfalt

Die Auswahl an Perlen ist mittlerweile so vielfältig wie farbig. Südsee-Perlen gelten als Königinnen der Perlen und stammen aus silber- und goldlippigen Austern. Sie sind vor allem weiß bis silbrig. Die Akoya-Perlen aus Japan sind so etwas wie der Klassiker mit ihrem zarten Schimmer. Geheimnisvoll silbern bis schwarz, aber auch grün oder auberginefarben glänzen Tahiti- Perlen. Süßwasserperlen aus China mit ihrem rosafarbenen Lüster haben bisweilen bizarre Formen - und gerade diese reizen die Schmuckdesigner zu aufregenden Kreationen.

 

Pflegende Zweitkarriere

Und übrigens: Zuchtperlen, die nicht für Schmuckzwecke weiterverarbeitet werden können, werden beispielsweise zermahlen und veredeln Kosmetika. Auch als Peeling oder Creme zaubern sie dann einen verführerischen Schimmer auf die Haut ...